Deutsch-Palästinensischer Frauenverein
 
 
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Jahresbericht    2006     2007    

Jahresbericht 2007


Jahresbericht 2007 des Deutsch-Palästinensischen Frauenvereins e.V.
Zusätzlich zur erfolgreichen Betreuung seiner Projekte legte der DPFV e.V. den Schwerpunkt seiner Tätigkeiten im Jahr 2007 auf die Öffentlichkeitsarbeit, die in diesem Bericht detailliert beschrieben wird.

A. Projekte

1. Kindergarten in Khan Yunis

Erfreulicherweise ist es uns – dank des unermüdlichen Einsatzes der Hamburger Gruppe - bisher weiter gelungen, das notwendige Budget für den Kindergarten unserer Partnerorganisation, der „Palestine Women's Union“ (PWU) in Khan Yunis / Gazastreifen zu finanzieren. So konnten wir aus den Spenden des Vorjahres 12 000 € für das Budget 2007 unseres Kindergartens überweisen. Aufgrund des Spendeneinkommens im Jahr 2007 können wir auch Anfang 2008 wieder einen ausreichend großen Betrag an den Kindergarten schicken.

2. Patenschaften ( Projekt: „Bildung ist Zukunft“)

Unsere Patenschaften sind weiterhin wichtiger Bestandteil zur Unterstützung der Ausbildung junger palästinensischer Frauen. Inzwischen finanziert unser Verein das Studium für sechs Studentinnen, die an den Unis in Bethlehem und in Nablus studieren. Dies ist ebenso nur möglich durch die zahlreichen, regelmäßigen Spenden unserer Projektpaten.
Im September haben wir zu unserer Jubiläumsfeier die Studentin Tamara aus Nablus eingeladen. Sie hat in einem Vortrag die schwierigen Lebensbedingungen der Studierenden in der Westbank erläutert und dem Verein für die finanzielle Unterstützung herzlichst gedankt.

3. Soforthilfe

Im Juli und Dezember 2007 überwies unsere Hamburger Regionalgruppe zusammen mit einem Betrag vom Kölner Spendenkonto insgesamt 1 500 € an das „Al Nawwar Educational Center“ in Khan Yunis, das in einem armen Stadtteil von Khan Yunis über 100 Kinder aus besonders bedürftigen und benachteiligten Familien sooft wie möglich mit Essen, Kleidung und Schulmaterialien versorgt. Die Spenden wurden für warme Mahlzeiten für die Kinder verwendet, teilweise konnten auch Mütter oder Väter an den Mahlzeiten teilnehmen.

All dies war und ist nur möglich durch viele Einzelspenden, durch unsere treuen Projektpaten und die Mitwirkenden bei Flohmärkten und beim Weihnachtsbasar 2006 und 2007 der Kirchengemeinde Rissen in Hamburg .

Im Namen unserer Patenstudentinnen und der Kinder und Eltern im Gazastreifen danken wir allen Spendern, Helfern und Sponsoren sehr herzlich für ihre so dringend gebrauchte und mit großer Dankbarkeit aufgenommene Hilfe! Besonderer Dank auch an die Hamburger Gruppenmitglieder, die hohe Spendenbeiträge geleistet oder anlässlich von Konzerten und Geburtstagen Spendensammlungen veranstaltet haben!

B. Öffentlichkeits- und Informationsarbeit


Unsere Präsenz in der Öffentlichkeit machte sich vor allem durch Veranstaltungen mit eigenen Vorträgen, durch Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen mit geladenen ReferentInnen, Kulturveranstaltungen und anderen Veranstaltungen wie, Benefizkonzerten und Basaren bemerkbar, die wir z.T. in eigener Regie, z.T. zusammen mit anderen Palästina-Solidaritätsgruppen durchführten.

1. Eigene Vorträge in Hamburg und Umgebung:

  • 8.3. Palästinaveranstaltung bei Frauen der Gewerkschaft Transnet mit Vortrag von Wafa zur aktuellen Situation


  • 5.9.: Vortrag Esther: „In wieweit gibt es eine berechtigte Furcht vor dem Islam?“ vor der VHS Ahrensburg


  • 2.11.: Palästina-Abend für eine Baptistengemeinde mit Vorträgen von Karin und Wafa


  • 13.11: Vortrag Esther zum selben Thema wie oben vor der Kirchengemeinde Poppenbüttel


    2. Vortragsveranstaltungen mit geladenen ReferentInnen:
  • 13. 2. :Vortrag Prof. Willis Edmondson in Hamburg :“Ein Jahr als Gastprofessor in Hebron“


  • 21.4. : Workshop mit Professor Ludwig Watzal in Köln, im Anschluss fand die MV statt


  • 24.06. : Vortrag von Roni Hammermann in Bonn mit dem Thema „Checkpoints unter Beobachtung“ ( in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Israel/Palästina und dem Institut für Palästinakunde IPK )


  • 23.8.: Vortrag von Maysa Zorob/ Uni Bir Zeit in Hamburg: „Recht und Gesellschaft in Palästina“


  • 17.09. Schulbesuch mit zwei Vorträge von Tamara über Bildung in Palästina für die 10.Klasse der Gesamtschule in Kerpen -Horrem gehalten. Je Klasse 25 Teilnehmer


  • 21.9.: Palästinatag für die Organisation Youth for Understanding in Hamburg, Vortrag von Tamara Atdmeh


  • 25. 9.: Schulbesuch mit Vorträgen von Tamara in drei Schulklassen in Hamburg


  • 15.11. Vortrag und Lesung Johannes Zang/Jerusalem in Hamburg : „Unter der Oberfläche“


    3. Andere Veranstaltungen

  • 12.5. Palästinensisches Kulturfest in Hamburg mit Musik, Folkloretanz und Tombola


  • 7.-9.6. Teilnahme mit Infostand und Verkauf von Materialsammlungen und paläst. Stickerei sowie Mitwirkung beim Nahostforum beim Ev. Kirchentag in Köln


  • 15.09. 20jährige Jubiläumsfeier des Vereins in der ehemaligen syrischen Botschaft in Bonn.


  • 19.10.Veranstaltung in Düsseldorf mit dem DPG Regionalgruppe, der PG Düsseldorf unter dem Titel „wir wollen nur sein“


  • 2.12.: Mitarbeit/ Verkauf von Stickereien aus Palästina beim Weihnachtsbasar der Rissener Kirchengemeinde in Hamburg


  • 7.12. Mitwirkung von Karin und Rula an einem Palästinanachmittag mit angehenden Geschichts- und Gemeinschaftskundelehrern in Hamburg


  • 14.12. Veranstaltung mit Schattentheater und Weihnachtsbasar in Bonn unter dem Titel „Palästina – Traum vom Frieden“ (in Zusammenarbeit mit dem AK Israel/Palästina und dem IPK). Als Künstler waren Dalal Makari-Pausch (Schattentheater) und Salim Alafenish (Geschichtenerzähler) eingeladen.


    4. Kundgebungen, Informationsstände, Teilnahme an Demos

  • 9.6. Großkundgebung aller Hamburger Palästinagruppen zum 40. Jahrestag der Besatzung, Redebeitrag Leila


  • 26. 6.:Abgabe von 1657 gesammelten Unterschriften an die deutsche Ratspräsidentschaft zu 40 Jahren Besatzung beim Auswärtigen Amt durch Esther. Gespräch mit dem stellv. Leiter des Nahostreferats.


  • 22. 8.: Flugblattaktion gegen den Verkauf von Produkten aus den illegalen israelischen Siedlungen vor dem Kaufhof Hamburg Mitte


  • 1.12. Kundgebung aller Palästinagruppen in Hamburg zum 60. Jahrestag des Teilungsplans


Zahlreiche Informationsstände bei eigenen und anderen Veranstaltungen, bei Straßenfesten und auf der Straße. Teilnahme an Demos: Ostermarsch; Demo zum Internationalen Tag der Frau; Palästinablock beim G8-Gipfel; Antikriegstag; Demo gegen Gewalt gegen Frauen

5. Publikationen

Unsere Schulmaterialsammlung: Der Nahostkonflikt: Ursachen–Entwicklung– Perspektiven, die 2006 in vierter Auflage gedruckt wurde, wird weiterhin gut verkauft.

Zusätzlich wurden von Karin und Esther verschiedene Flugblätter, Reader und Texte zu aktuellen Ereignissen erstellt und verteilt. Zahlreiche Protestschreiben an Regierungsmitglieder (Merkel, Steinmeier) und andere Instanzen durch Esther.


Jahresbericht 2006


Jahresbericht 2006 des Deutsch-Palästinensischen Frauenvereins e.V.

Zusätzlich zur erfolgreichen Betreuung seiner Projekte legte der DPFV e.V. den Schwerpunkt seiner Tätigkeiten im Jahr 2006 auf die Öffentlichkeitsarbeit, die in diesem Bericht detailliert beschrieben wird.

A: Projekte

1. Kindergarten in Khan Younis:

Erfreulicherweise ist es uns – dank des unermüdlichen Einsatzes der Hamburger Gruppe - bisher weiter gelungen, das notwendige Budget für den Kindergarten unserer Partnerorganisation, der „Palestine Women's Union“ (PWU) in Khan Yunis / Gazastreifen zu finanzieren. So konnten wir zu Beginn des Jahres aus den Spenden des Vorjahres 12 000 € für das Budget 2006 unseres Kindergartens und zusätzlich noch 1338 € Soforthilfegelder an unsere Partnerorganisation (PWU) überweisen. Im Oktober schickten wir noch einmal 2 500 € Soforthilfegelder nach Khan Yunis. Sie wurden hauptsächlich für Winterkleidung und Schulmaterial für besonders bedürftige Kinder verwendet, einige Familien erhielten auch Geldbeträge, und alle Kindergartenkinder bekamen einige Wochen lang zweimal wöchentlich eine Zusatzmahlzeit.

All dies war und ist nur möglich durch viele Einzelspenden, durch unsere treuen Projektpaten und die Mitwirkenden bei Flohmärkten und beim Weihnachtsbasar 2005 und 2006 der Kirchengemeinde Rissen in Hamburg. Wir danken allen Spendern, Helfern und Sponsoren sehr herzlich für ihre so dringend gebrauchte und mit großer Dankbarkeit aufgenommene Hilfe! Besonderer Dank auch an die Gruppenmitglieder, die hohe Spendenbeiträge geleistet haben.

2. Patenschaften ( Projekt: „Bildung ist Zukunft“)

Unsere Patenschaften sind weiterhin wichtiger Bestandteil zur Unterstützung der Ausbildung junger palästinensischer Frauen. Inzwischen finanziert unser Verein das Studium für sechs Studentinnen, die an den Unis in Bethlehem und in Nablus studieren. Dies ist ebenso nur möglich durch die zahlreichen, regelmäßigen Spenden unserer Projektpaten. Hinzu kamen im letzten Jahr großzügige Spenden bei einer Benefizveranstaltung des Vereins zugunsten unserer Patenkinder.
Hiermit möchten wir allen Spendern und Helfern für ihre Spende und Hilfe herzlich danken.

3. Einmalige Unterstützung des Projekts „Mother’s School“

Zusätzlich zu der Soforthilfe für Bedürftige in Khan Yunis schickten wir eine zweckgebundene Spende in Höhe von 1 600 € an die Organisation The Palestinian Federation Women’s Action Committees Nablus District für ihr Projekt Mother’s School.

B. Öffentlichkeitsarbeit

Unsere Präsenz in der Öffentlichkeit machte sich vor allem durch Veranstaltungen mit eigenen Vorträgen, durch Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen mit geladenen ReferentInnen, Kulturveranstaltungen und anderen Veranstaltungen wie Flohmärkten, Benefizkonzerten und Basaren bemerkbar, die wir z.T. in eigener Regie, z.T. zusammen mit anderen Palästina-Solidaritätsgruppen durchführten. Besonders herausragende Beispiele:

  • Die sehr erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Palästina anders“ in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Israel / Palästina e.V. in Bonn. Die Veranstaltungen dieser Reihe wurden im Bonner Schaufenster angekündigt und es wurde über einige Veranstaltungen in der Bonner Presse berichtet.


  • Die „Palästina-Reihe“ in Hamburg mit Film- und Vortragsveranstaltungen in Zusammenarbeit mit der Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft und dem Palästina Solidaritätsbündnis Hamburg.


Details dieser beiden Reihen und weitere Beispiele unserer Öffentlichkeitsarbeit:

1. Eigene Vorträge

Vorträge von Karin mit Powerpoint- Präsentation über die „Mauer“ und über die „Frauen in Palästina“, sowie ein Vortrag von Esther mit dem Titel „Palästina Heiliges Land?“. Die Vorträge fanden in Hamburg, Berlin und in Ahrensburg auf verschiedenen Veranstaltungen statt.

2. Vortragsveranstaltungen mit geladenen ReferentInnen:

Auch in diesem Jahr konnten wir namhafte ReferentInnen für Veranstaltungen gewinnen:

  • 22.03.06: Vortrag von Rupert Neudeck in Bonn über sein Buch „ Ich will nicht mehr schweigen“. (Veranstaltungsreihe „Palästina anders“)


  • 19.05.06: Vortrag von Hakam Abdel-Hadi „ Palästina wohin?“ in Hamburg


  • 21.11.06: Vortrag von Fathi Khdeirat „Palästina eingemauert“ in Bonn (Veranstaltungsreihe „Palästina anders“) Im Rahmen der Palästina-Reihe in Hamburg:


  • 22.11.06: Roni Hammermann mit dem Thema „Checkpoints unter Beobachtung“


  • 23.11.06: Fathi Khdeirat „Palästina eingemauert“


  • 27.11.06: Jeff Halper „Von der Besatzung zur Apartheid“


3. Andere Veranstaltungen

  • 13.-27.2.06: Ausstellung in Hamburg „Focus on Human Rights“.


  • 18.03.06 : Musikabend und eine Trachtenschau in Bonn (Veranstaltungsreihe „Palästina anders“)


  • 08.04.06: Palästinensisches Kulturfest in Hamburg mit palästinensischer Musik und der palästinensischen Tanzgruppe Al Quds


  • 22.04.06: Jazzabend mit dem israelischen Jazzmusiker Gilad Atzmon in der Bonner Harmonie (Veranstaltungsreihe „Palästina anders“).


  • 28.09., 06.11. und 24.11.06: Filmvorführungen mit anschließender Diskussion in Bonn und Hamburg


  • 04.11.06: Benefizveranstaltung in Köln zugunsten unseres Projekts Bildung ist Zukunft


  • 06.12.06: Basar, Märchen und Tanz in Bonn (Veranstaltungsreihe „Palästina anders“) mit dem bekannten Märchenerzähler Salim Alafenisch und der palästinensischen Tanzgruppe Al Quds .


  • 4. Informationsstände und Teilnahme an Demos und Mahnwachen

    Die Öffentlichkeitsarbeit wurde durch zahlreiche Infostände bei eigenen und anderen Veranstaltungen unterstützt. Wir konnten Informationsstände an mehreren Orten und in verschiedenen Städten aufbauen, so z.B. bei der Tagung der DPG in Hofgeismar und dem „Tag der Interkulturellen Begegnung“ in Bonn, außerdem bei zahlreichen weiteren Gelegenheiten in Bonn, Köln, Berlin und Hamburg. Einige unserer Mitglieder beteiligten sich auch an mehreren Demos und Mahnwachen in Hamburg und Bonn gegen Israels Kriege gegen Gaza und den Libanon. Die Hamburger Regionalgruppe beteiligte sich mit Redebeiträgen von Karin am Ostermarsch und am Antikriegstag am 1. September.

    5. Publikationen

    Unsere Materialsammlung zum Nahostkonflikt wurde von Esther aktualisiert und ergänzt, so dass wir sie im November 2006 in vierter Auflage drucken ließen. Die Materialsammlung wird weiterhin gut verkauft.

    Weitere Beispiele:

    Erstellen verschiedener Flugblätter, Texte und Reader zu aktuellen Ereignissen. Zahlreiche Protestschreiben an Regierungsmitglieder (Merkel, Steinmeier) und andere Instanzen durch Esther. Erstellen eines Vereinsposters für eine Ausstellung des Eine Welt Netzwerks Hamburg und für unseren Verein selbst.


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